Rückenschmerzen heilen: Chinesische Medizin


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Die chinesische Medizin kann in vielen Fällen gegen Rückenschmerzen helfen, vor allem im Bereich Akupunktur, für die man jedoch einen Fachmann aufsuchen muss.

Sichtweise der chinesischen Medizin

Anders als die westliche Medizin betrachtet die chinesische Medizin den Rücken nicht isoliert als Quelle der Schmerzen, sondern sucht nach tieferliegenden Ursachen.

Im Fall von Schmerzen im Rückenbereich geht es der chinesichen Medizin daher vorwiegend darum, den Rücken zu stärken, was durch eine Stärkung des Nieren-Yang-Systems oder Blasenmeridians erfolgt. Der Blasenmeridian verläuft zum Teil direkt entlang der Wirbelsäule und zieht sich dann im hinteren Bereich entlang der Beine bis zu den Füssen, also genau dort, wo es auch beim Ischias-Syndrom schmerzt.

Auch der Verdauungsapparat mit seinen Ausscheidungsfunktionen wird in vielen Fällen als Quelle eines geschwächten Rückens erkannt. Daher spielt in diesen Fällen auch die Ernährung eine wichtige Rolle.

Die gleichen Ursachen, die aus der Sicht der chinesischen Medizin für Rückenschmerzen sorgen, können auch Migräne, Nackenverspannungen, Stress, chronische Verdauungsprobleme und sogar Menstruationsbeschwerden auslösen. Daher kann eine Behandlung nach den Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin in manchen Fällen auch gleich mehrere scheinbar nicht zusammenhängende Beschwerdebilder lindern.

Akupunktur, Moxibustion

Ausser Akupunkur, die sich zur Stärkung des Rückens sehr bewährt hat, wird auch häufig Moxibustion eingesetzt, bei der glühende Beifuss-Kegel zur Erwärmung der Akupunkturpunkte eingesetzt werden.

Akupressur

Für den Laien eignet sich zur Selbstbehandlung bzw. zur Behandlung durch Freunde auch die Akupressur.

Dabei werden bestimmte Punkte mit sanftem Druck gepresst oder im Uhrzeigersinn kreisend massiert.

Zur Stärkung des Rückens wird zunächst entlang der Ränder der Schulterblätter gedrückt.

Dann unterhalb der Schulterblätter parallel zu ihrem Verlauf.

Im Bereich des Kreuzbeins sucht man auf beiden Seiten der Wirbelsäule nach je zwei kleinen Kuhlen, die schmerzempfindlich reagieren. Diese Punkte massiert man kreisend.

Auf der Rückenseite der Oberschenkel drückt man je einen Punkt eine Handbreit unterhalb der Pobacken und je einen Punkt eine Handbreit oberhalb der Kniekehlen.

Die Wirbelsäule kann man Wirbel für Wirbel durcharbeiten und zwar jeweils in den Kuhlen neben den rausstehenden Dornfortsetzen der Wirbelsäuöe drücken. Dazu beginnt man oben unter dem Schädelansatz und wandert nach unten bis man das Kreuzbein erreicht.

Wichtig ist bei dieser Selbstbehandlung, dass man immer sehr langsam den Druck verstärkt und auch langsam wieder nachlässt.

Vor allem im empfindlichen Bereich sollte man eher sanft drücken und noch langsamer als in unempfindlichen Bereichen.

Nur anwenden, soweit es gut aushaltbar ist und vorwiegend als angenehm empfunden wird.

Durch die Behandlung der Wirbelsäule wird der Energiefluss verbessert und das Wohlbefinden gesteigert.

Tai Chi und Qigong

Die langsamen und fliessenden Bewegungen von Tai Chi und Qigong sind wie dafür geschaffen, die Lebensenergie im Rücken besser fliessen zu lassen.

Tai Ji lernt man am besten in Kursen, die heutzutage schon in den meisten Volkshochschulen angeboten werden.

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