Ursachen für Rückenschmerzen: Abnutzung / Degeneration


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Ein Teil der Rückenschmerzen wird durch Abnutzungserscheinungen wie Arthrose oder Osteoporose verursacht.

Arthrose (Spondylarthrose)

Arthrose kann auch die kleinen Gelenke der Wirbelsäule betreffen. Bei dieser Art der Arthrose spricht man auch vom Facettensyndrom oder von Spondylarthrose.

Begünstigt durch dünner werdende Bandscheiben, Muskelverkrampfungen oder Überlastung der Wirbelsäule, nutzen sich die knorpeligen Gelenkflächen der Wirbel ab.

Die Gelenke entzünden sich und die Ränder der Gelenke werden dicker.

Dadurch werden die Nerven, die aus der Wirbelsäule austreten irritiert oder gar gequetscht.

Je nachdem wo die Spondylarthrose besonders stark ist, kommt es zu Schmerzen im Rücken (Lumbalgie) oder die Beine hinunterziehend (Ischialgie). Wenn die Halswirbelsäule betroffen ist, hat man Schmerzen im Nacken und in den Armen.

Behandlung

Zur Behandlung der Spondylarthrose wird vor allem Gymnastik eingesetzt, um eventuell verkrampfte Muskeln zu lockern und die Muskeln so zu stärken, dass sie die Last der Wirbelsäule grossteils übernehmen können.

Gegen den Knorpelabbau werden auch häufig Gelatine-Kapseln verwendet.

Auch Mittel zur Stärkung der Nervenregeneration werden eingesetzt.

Osteoporose

Osteoporose ist der Schrecken älter werdender Frauen nach den Wechseljahren.

Wenn der Schutz durch das weibliche Hormon Östrogen wegfällt, neigen die Knochen dazu, mürbe zu werden.

Die Häufigkeit von Knochenbrüchen nimmt zu.

Ausser den typischen Knochenbrüchen der Beine, des Oberschenkelhalses oder der Handgelenke, kann es auch zu Brüchen der Wirbelkörper kommen. Bei Wirbelbrüchen werden die Nerven, die aus der Wirbelsäule austreten, eingeklemmt.

Diese Wirbelbrüche sind extrem schmerzhaft und werden dennoch oft nicht erkannt.

Begünstigende Faktoren

Osteoporose ist übrigens nicht ausschliesslich eine Krankheit älterer Frauen, sondern auch alter Männer und sie kann sogar in jüngeren Jahren durch verschiedene Faktoren begünstigt oder gar verursacht werden.
  • Untergewicht
  • Starker Alkoholkonsum
  • Starker Cola-Konsum
  • Zigarettenrauchen
  • Bewegungsmangel
  • Vegane Ernährung
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Langfristige Einnahme von Kortison

Behandlung

Zur Verhinderung von Osteoporose reicht in den meisten Fällen reichlich Zufuhr von Kalzium und Vitamin D in Kombination mit ausreichender Bewegung und reichlich Sonnenlicht.

Bei bestehender Osteoporose werden schulmedizinische Medikamente wie Bisphosphonate und Parathormon verwendet.


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